13.Maerz WorldMUN

Der letzte Tag vor der Konferenz ist angebrochen…24 Stunden bevor es so richtig losgeht. Der Vormittag war fuer Vorbereitung und Entspannung reserviert. Am Nachmittag kam dann unser Faculty Advisor Daniel in unser Hostel und nach der Besprechung und einem kurzen Essensstop ging schon zum Night Zero Event im Attica. Bei “Know Your Delegate” hatten wir die Moeglichkeit unsere Chairs und natuerlich auch Delegates aus anderen Laendern kennen zu lernen. Von Venezuela bis Afghanistan war wirklich alles dabei! Der letzte Tag ist vorueber und jetzt heisst es nur noch einen Tag schlafen bis wir alles was wir bis jetzt vorbereitet und gelernt haben endlich in die Tat umsetzten koennen.

12.Maerz WorldMUN

Heute war ein wahrlich abwechslungsreicher Tag, denn vom Marina Bay Sands bis zum Regenwald war alles dabei. Trotz intensiver inhaltlicher Vorbereitung blieb noch genuegend Zeit um die lokalen Attraktionen zu besichtigen. Am beeindruckendsten war die Skyline von Singapur vom Skypark des Marina Bay Sands Hotels aus. Aber auch das arabische Viertel war bei Tag und bei Nacht genauso grossartig wie der Bukith Timah Natural Reserve Park. Obwohl ein paar schon frueh das Bett aufsuchten, kamen einige noch in den Genuss einer echten Singapurer Strassenfeier im Araberviertel in Bugis.

11. Maerz WorldMUN

Vereint in Singapur! Heute haben sich alle Mitglieder unser Delegation fuer die Harvard World Model United Nations endlich in unserem “Beary Nice Hostel” in Chinatown eingefunden. Dabei sind Maximilian Brunn, Ludwig Biller, Natacha Bastiat, Claudia Samaras, Leon v. Klitzing, Julius Hellermann, Nikoleta Kovachka, Mimi Shishkova, Britta Kressin, Lisa Schmid und unser Faculty Advisor Daniel Kirchner, der am Sonntag zu uns stossen wird. Die letzten Tage der Vorbereitung sind gekommen und jetzt heisst es den Jetlag ueberwinden, noch letzte Research betreiben und sich generell mit der Stadt akklimatisieren. Fuer heute Abend ist nur noch das Essen in Chinatown angesagt, wo es eindeutig nicht an Auswahlmoeglichkeiten mangelt. Zu guter letzt muessen wir uns noch fuer die fehlerhafte Rechtschreibung entschuldigen, aber Umlaute werden von den Anglo-Amerikanischen Tastaturen hier einfach nicht zugelassen.

7. März 2011 PICSim

Da eine ganze Woche Sonnenschein nunmal zu viel des Guten ist, schenkte uns Petrus heute einen Tag strömenden Regens. Selbstverständlich ließen wir uns dadurch nicht in unserem Tatendrang bremsen, ganz getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung” (beides konnten wir bei uns ausmachen). Ferner ein Sprichwort, das sich selbst bis zu unserem venezolanischen Gesprächspartner (vgl. Eintrag vom 03.03.2011) durchgesprochen hatte.

 

Demzufolge gingen wir, nachdem eine weitere der ungezählten Sicherheitsschleusen passiert war, an Bord einer Fähre, die uns nach Liberty Island brachte. Dort umrundeten wir einmal die Freiheitsstatue, um dann im Anschluss weiter nach Ellis Island zu schippern. Das dortige Museum zur Geschichte amerikanischer Immigration zog unsere volle Aufmerksamkeit auf sich, ein Besuch ist auf jeden Fall empfehlenswert. Wenngleich die Zeit dann schon recht fortgeschritten war, rundeten wir den Tag und damit auch unseren Aufenthalt in New York mit einem kurzen Besuch des Metropolitan Museum of Art ab. Nur eine Stunde zur Verfügung habend, konnten wir natürlich nur einen kleinen Eindruck gewinnen, daher Grund genug, diesem Besuch einen weiteren folgen zu lassen…

 

Zeit nun also, ein kurzes Resümee zu ziehen: Wir sind alle sehr dankbar, dass wir diese Reise machen durften und dass wir um so viele Erfahrungen, Eindrücke und Einblicke bereichert wurden. Sowohl PicSIM, als auch New York erweiterten unseren Horizont deutlich und stellten für uns ein einmaliges Erlebnis dar.

 

04.März 2011

Nach einer abermals beklagenswerten Nacht, die unsere Delegation physisch in teils arge Mitleidenschaft zog(Trockene Heizungsluft+mangelhaft isolierte Fenster), machten wir uns in strahlendem zum prunkvollen der Columbia University auf. Dort wurde uns glücklicherweise die Ehre einer Führung über das Universitätsgelände zuteil. Die besten Bagels der Stadt krönten dieses frühe Highlight des Tages.

Anschließend entschied sich die Delegation zu einer individuellen Ausgestaltung des Tages- dies führte die Delegierten zum einen ins Muesum of Natural History, zum anderen nach Harlem, Greenwich Village und Downtown Manhattan. Zum Abschluss des Tages wandelten wir noch einmal auf den (kulinarischen) Spuren italienischer Einwanderer, bevor wir uns  wieder zurück in unser Hostel begaben und einen weiteren anstrengenden Tag beschlossen.

4. März 2011 PICSim

In eisiger Kälte machten wir uns auf den Weg zur Wall Street, wo die Wirtschaftskrise 2008 ihren Anfang nahm. Anschließend besuchten wir Ground Zero und die Gedenkstätte des 11. September, die sowohl bedrückende Erinnerungen wach riefen als auch neuesten Entwicklungen am Bau des Freedom Towers erkennen ließen.

Dann stand der schon lange mit Spannung erwartete Besuch im Hauptquartier der Vereinten Nationen an. Dort bekamen wir die einmalige Möglichkeit uns mit der stellvertretenden UN-Generalsekretärin Asha-Rose Mtengeti Migiro. Durch ihre Promotion an der Universität Konstanz, nahm sie sich überaus gerne für uns Zeit und bewies uns, dass sie noch immer über herausragende Deutschkenntnisse verfügt. Mit ihrer charismatischen und sehr überzeugenden Art legte sie uns die Grundzüge ihrer Arbeit und die Rolle der Vereinten Nationen in der internationalen Politik dar. Dabei betonte sie insbesondere den Fokus, den die Organisation auf Krisenprävention legt, noch bevor Krisen auszubrechen drohen. Unsere Fragen hinsichtlich ihrer Position innerhalb der UN, der Umstrukturierung des UN-Sicherheitsrats oder die Rolle der Mitgliedsstaaten innerhalb der UN wurden ausführlich und mit Beispielen beantwortet. Auf eine Frage hinsichtlich der Arbeit des UN-Generalsekretärs erklärte sie, dass sich diese insbesondere auf informeller und koordinativer Basis bewegt und daher zum Teil außerhalb öffentlicher Wahrnehmung liegt.

Mit diesem spannenden Besuch endete für uns der letzte offizielle Termin des heutigen Tages, bevor letzterer uns noch zu einem reichhaltigen amerikanischen Abendessen an den Times Square führte.

3. März 2011 PICSim

Mit leerem Magen, da das Frühstück aus zeitlichen Gründen leider ausfiel, machten wir uns auf den Weg zur UN Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika. Dort wurden wir von einem UN-Abgeordneten erwartet. Zunächst gab er uns einen Einblick in die Herangehensweise der Vereinten Nationen bezüglich internationaler Krisen, welche er anhand zweier konträrer Fälle veranschaulichte: die Korea-Krise und der Fall Haiti. Während des einstündigen Meetings hatten wir die Möglichkeit Antworten hinsichtlich der Rolle Deutschlands im UN-Sicherheitsrat und das Verhältnis der USA zu Lateinamerika zu bekommen. Anschließend trennten wir uns, wobei einige von uns eine kurze, aber sehr interessante Führung durch die Studios der NBC erfahren konnten. Der andere Teil der Gruppe besichtigte die überaus beeindruckende Public Library der Stadt New York, die uns vor allem durch die Architektur faszinierte. Unser zweiter Termin folgte schon nach kurzer Stärkung am typisch New Yorker Hotdog-Stand: die Venezuelanische Botschaft. Zu Beginn überraschte uns die Fassade des Gebäudes, da ihr Zustand im Vergleich zur deutschen und US-amerikanischen Botschaft doch sehr marode wirkte. Der 1. Sekretär begrüßte uns überaus herzlich und nahm sich viel Zeit für uns. Es schien deutlich, dass er den großen Frageandrang unsererseits sehr zu schätzen wisse. Er machte deutlich, dass eine enge Kooperation mit den lateinamerikanischen Staaten notwendig sei, welches sich durch die ALBA-Organisation verwirklichen könne und nannte als Grund dafür die schwierige Rolle der USA in Bezug auf die Wirtschaft und Gesellschaft in Lateinamerika. Als Beispiel nannte er auch Mexiko. Da er jedoch die externe Expansion und das interne Zusammenwachsen der ALBA als kompliziert betrachtete, nannte er bilateralen Austausch von Gütern, wie Kühe gegen Öl mit Nicaragua als wichtigen Aspekt der Außenpolitik von Venezuela. Besonders wichtig war ihm auszudrücken, dass die Gewährleistung der Souveränität ein unantastbarer Grundsatz sei und die Tatsache, dass dieser Grundsatz alle Staaten dieser Welt gleichermaßen betreffe.

01.03.2011

Nach einer eher weniger erholsamen Nacht und Frühstück im Stehen, begonnen wir unseren Tag mit einem Besuch des Central Parks. Obschon es im Gegensatz zu gestern richtig kalt in New York war, schenkte uns die Sonne zur Entschädigung ihr schönstes Lächeln und ermöglichte uns so einen herrlichen, winterlichen Spaziergang. Wir passierten unter anderem Eislaufbahn, Seen und diverse Aussichtspunkte, die uns einen weitläufigen Blick auf Park, wie auch auf die imposante Hochhaussilouette, ermöglichten.

Anschließend, per Zwischenstopp am Dakota Building (John Lennon!), fuhren wir mit der U-Bahn zur „Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen”, einem, für eine ständige Vertretung, durchaus imposanten Gebäude mit direktem Blick auf das Hauptquartier der UNO. Dort hatten wir einen Termin mit dem hochrangigen Mitarbeiter Herrn Geier, der uns anschaulich von der Arbeit der Vertretung berichtete und unseren Fragen ausführlich Rede und Antwort stand. Auch wenn wir PicSIM schon erfolgreich absolviert haben, konnten wir doch viel, nicht nur für MUN, mitnehmen. Besonders interessant waren hierbei freilich seine Ausführungen zu Themen rund um den Sicherheitsrat, dessen temporäres Mitglied die Bundesrepublik bekanntlich seit Anfang dieses Jahres ist.

Das obligatorische Gruppenfoto geschossen, machten wir uns auf den Weg zum Rockefeller Center, um für schlappe 20$ die Aussicht von dessen Dachterrasse zu genießen. Und diese Aussicht war wirklich grandios. Vorne das Empire State Building & die Südspitze von Manhattan, hinten der Central Park sowie das auslaufende New York und zu unseren Füßen ringsherum das pulsierende Leben. Bedingt durch unsere fabelhafte Planung, spielte sich desweiteren vor unseren Augen der Übergang von Tag zu Nacht ab. Ein eindrucksvolles Spektakel, bei dem sich von Minute zu Minute andere Perpektiven und Impressionen mit dem rasch wechselnden Spiel der Farben darboten.

28. Februar 2011

Nach einer letzten erholsamen Nacht im Double Tree Hotel, verließen wir das schmucke Princeton mit erneuertem Unternehmungsdrang gen New York.

Im Anschluss an eine anderthalbstündigen Fahrt mit dem Zug und einem nicht unbeträchtlichen Fußmarsch durch spanisch Harlem erreichten wir nach einigem Suchen das Hostel 104. Verblüfft waren wir über den unamerikanischen Charakter dieses Stadtviertels, welches bis weilen heruntergekommen anmutete. Das zudem zusätzlich oftmals durch die gänzliche Abwesenheit des Englischen gekennzeichnet war.

Nach dem wir unser funktional und spartanisches Hostel, das jedoch durch seine Sauberkeit überzeugt, bezogen hatten begannen wir die einzigartige Stadt New York zu besichtigen und uns einen ersten Überblick zu verschaffen. Zuerst  flanierten wir durch China Town und bestaunten die vielfallt der Ethnien die sich ein gar buntes Stelldichein gaben. Danach besichtigten wir den, uns aus so vielen Filmen bekannten, Bahnhof Grand Central Station, welcher uns alle zu tiefst mit seiner architektonischen Gestaltung und seiner schieren Größe beeindruckte.  Das absolute Highlight des Tages was für die Delegation der Time Square. Wir staunten nicht schlecht bei dem Anblick, der gigantischen Werbebannern. Viele ergriff ein Gefühl bei der Ehrfurcht bei dieser opulenten Bilderflut. Für uns das Symbol der Amerikanischen Konsumorientierung .

PICSIM – Tag 3

Am letzten Tag der Konferenz stand uns nur noch die Abschlusszeremonie bevor, auf der Auszeichnungen für die besten Delegierten verteilt wurden. Auch hier wir uns ganz besonders freuen, da auch ein Mitglied unserer Delegation ein paar Stunden vor Beginn der “Oscar”-Verleihung in LA einen “Award” abräumte: Eva-Marie Schubert wurde eine “Honorable Mention” erteilt.

Der Rest des Tages wurde zu einem ausgiebigen Campusspazierung und etwas Erholung genutzt, bevor es zum Post-Conference Trip nach New York mit vielen weiteren Highlights weitergeht.

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